MARAMURES
Christoph Lingg (Bilder) / Cosmin Perţa (Texte)

Als der Fotograf Christoph Lingg 1994 zum ersten Mal das in Maramures gelegene Dorf Botiza und die umliegenden Gemeinden besuchte, glaubte er sich in eine andere Welt versetzt.
Eine Welt, in der die Zeit zu stehen geblieben schien. Pferdegespanne und Ochsenkarren bestimmten den Rhythmus des Alltags. Die Felder wurden händisch gemäht und bestellt. Viele Frauen fertigten die Bekleidung für den Eigenbedarf selbst, und manch ältere Dorfbewohner trugen noch Opinci, handgemachte traditionelle Bundschuhe aus Schweinsleder. Selbst im eigenen Land Rumänien galt Maramures als arm und rückständig.

Der Hauptgrund für diese Isolation war, dass es hier während der Ceausescu-Jahre keine Kolchosen gab. Und das machte sich bemerkbar. Das stille, schlichte Leben der Bewohner war bestimmt vom Wechsel der Jahreszeiten und den Traditionen, die fast unverändert erhalten geblieben waren, trotz Radio, Fernsehen und der ersten Touristen, die sich in den frühen 90iger Jahren in diesen entlegenen Winkel Rumäniens verirrten.
Christoph Linggs Bilder zeigen uns das Alltagsleben im Maramures dieser Jahre, die Texte von Cosmin Perţa entführen uns in seine Magie und Mystik.

ISBN: 978-3-9502450-6-6
14,8 x 21 cm, 100 Seiten, 55 Bilder
handgefertigter Einband
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